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Parteilose Kandidatur

Eine parteilose Kandidatur bedeutet, dass du kandidierst, ohne einer bestehenden Partei oder Gruppierung angeschlossen zu sein. Stattdessen trittst du als Einzelperson mit deinen Ideen und Werten an. Es gibt verschiedene Gründe, die für oder gegen eine parteilose Kandidatur sprechen.

Vorteile einer parteilosen Kandidatur

  • Als parteilose:r Kandidat:in bist du nicht an die Ausrichtung einer Partei gebunden. Du bist einzig für deine Ideen und Werte verantwortlich.

  • Du kannst Wahlkampfmethoden und -aktivitäten so umsetzen, wie du möchtest. Du musst kein Pflichtprogramm abspulen. 

  • Als Parteilose:r kannst du ein grösseres politisches Spektrum abdecken. 

So gehst du vor

  1. Auch wenn du als Parteilose:r kandidierst, heisst das nicht, dass du alleine bist. Am besten bildest du eine Wahlkampfgruppe, welche dich in deinen Aktivitäten unterstützt. Frage in deinem Umfeld (Freund:innen, Familie, Bekannte, etc.), ob sie den Wahlkampf gemeinsam mit dir führen.

  2. Überlege dir, weshalb du kandidierst. Was möchtest du in deiner Gemeinde bewirken? Wofür stehst du? Um das herauszufinden, können Gespräche mit Menschen aus deinem Umfeld helfen. 

  3. Nicht alle Wähler:innen kennen dich und können dich politisch einordnen. Daher ist es umso wichtiger, dass du deine Ideen und Werte nach aussen klar kommunizierst. 

  4. Reich deine Kandidatur ein! (siehe Infobox “Fristen und Formalitäten”)

  5. Zum Wahlkampf gehören Plakate, Flyer, Standaktionen, eine Social-Media-Präsenz und vieles mehr. Ein Dokument mit Best Practices und Tipps für den Wahlkampf findest du hier zum Download: Best Practices & Tipps für den Wahlkampf.docx

  6. Wichtig: Koordiniere dich für deinen Wahlkampf in deiner Wahlkampfgruppe und verteile die anfallenden Aufgaben auf mehrere Schultern, damit nicht du die ganze Last alleine tragen musst.

  7. Yeah, du hast es geschafft! Du bist gewählt und damit ein echtes Vorbild für andere junge Menschen. Wichtig: Lass dich nicht verunsichern. Du bist nicht die:der Einzige, die:der so etwas zum ersten Mal macht. 

  8. Manchmal hilft es, Ideen oder herausfordernde Situationen mit Menschen aus deinem Umfeld zu spiegeln. Frag sie an, ob sie dich weiterhin begleiten und legt regelmässige Treffen fest, bei denen ihr euch austauscht.

Unter “Ich bin gewählt! Was jetzt?” findest du weitere Tipps für die Arbeit in deinem neuen Amt.

Fristen und Formalitäten

Für das offizielle Einreichen der Kandidatur gibt es in jeder Gemeinde klar definierte Fristen und formale Vorgaben. Meist braucht es einen Wahlvorschlag mit Angaben zu deiner Person und oftmals eine bestimmte Anzahl Unterschriften von Stimmbürger:innen aus der Gemeinde.

Die exakten formalen Voraussetzungen kannst du direkt bei deiner Gemeindekanzlei oder mit etwas Glück deren Webseite abklären.

Noch Fragen?

Du bist unsicher, steckst irgendwo fest oder willst einfach mal deine Ideen mit jemandem besprechen? Meld dich! Wir helfen gerne weiter.

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